Anwendungsbereiche (Datenschutz)🔗
Anwendungsbereiche (Scopes) definieren den Geltungsbereich deiner Datenschutzaktivitäten – analog zu den Scopes in ISMS, IT-Grundschutz oder BCM.
Zweck🔗
Ein Datenschutz-Scope legt fest:
- Welche Organisationseinheiten betroffen sind
- Welche Prozesse datenschutzrelevant sind
- Welche Systeme/Assets personenbezogene Daten verarbeiten
- Welche geografische/rechtliche Reichweite gilt (z.B. EU, Konzern-weit)
Scope anlegen🔗
- Öffne Datenschutzmanagement → Anwendungsbereiche
- Klicke auf + Scope hinzufügen
- Erfasse:
- Bezeichnung (z.B. "DSGVO Scope 2025 – HR & Marketing")
- Beschreibung (z.B. "Erfasst alle Verarbeitungen in Personalabteilung und Marketing")
- Fachliche Relevanz: Markiere "Datenschutzmanagement"
- Verknüpfe Objekte:
- Wähle relevante Prozesse aus (aus Meine Organisation)
- Wähle relevante Assets (Systeme, die personenbezogene Daten verarbeiten)
- Optional: Personen/Teams mit Datenschutzverantwortung
Verwendung🔗
Scopes werden verwendet in:
- VVT: Filterung nach Scope (z.B. nur HR-Verarbeitungen anzeigen)
- DSFA: Durchführung pro Scope
- Audits: Prüfungen können scope-spezifisch geplant werden
Mehrfach-Nutzung🔗
Ein Scope kann in mehreren Modulen verwendet werden:
- Datenschutzmanagement
- ISMS ISO 27001
- IT-Grundschutz
- Business Continuity Management
So behältst du die Übersicht und vermeidest Dubletten.
Tipps🔗
- Ein Scope pro Geschäftsbereich (z.B. HR, Marketing, Vertrieb)
- Oder: Ein Scope pro rechtlicher Anforderung (DSGVO, BDSG)
- Regelmäßig aktualisieren bei neuen Prozessen oder Systemen